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Autor Thema: Apple vs. Samsung  (Gelesen 5838 mal)

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #40 am: 03. Februar 2012, 21:42:44 »
Hi there!

Zuerst gegen die iCloud :

Zitat
Vor dem Landgericht Mannheim hat Richter Andreas Voss ein von Motorola angestrebtes Unterlassungsurteil gegen Apple gefällt. Die deutsche Abteilung von Motorola Mobility hatte gegen die in Irland beheimatete Apple-Abteilung Sales International wegen einer Patentverletzung geklagt. Bei dem Unterlassungsurteil handelt es sich nicht um eine einstweilige Verfügung. Die Klage wurde bereits im April 2011 eingereicht. Apple wird gegen das Urteil Einspruch erheben, bestätigte ein Konzernsprecher Golem.de. Es gilt nur für Deutschland.

Das fragliche Patent Verfahren beschreibt die Synchronisierung von Geräten mit einer Cloud-Infrastruktur. Genauer handelt es sich um das Patent EP0847654, das am 20. Februar 2002 in Europa erteilt wurde. Golem.de erfuhr von Apple, dass die Technik im Push-Verfahren von MobileMe verwendet wird.
(c) Golem.de

denn gegen die Telefone hat man im ersten Schritt bereits gewonnen:

Zitat
Im Patentstreit mit Motorola hat Apple eine empfindliche Niederlage erlitten. Nach einer Verfügung des Landgerichts Mannheim nahm der US-Konzern am Freitag seine älteren iPhone-Modelle 3G, 3GS und 4 sowie alle UMTS-Modelle des iPads aus seinem deutschen Online-Store. Das aktuelle iPhone-Modell 4S ist von der Verfügung nicht betroffen.
(c) Magnus.de
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #40 am: 03. Februar 2012, 21:42:44 »

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Hi there!

Es gibt nun Infos zum Samsung Galaxy S III direkt von Samsung!

Top Hardware!

Zitat
Amazon Deutschland hat eine Produktseite für Samsungs Galaxy S III veröffentlicht. Auf dieser kann man das neue Flaggschiff des koreanischen Herstellers für 599 Euro vorbestellen. Die Seite informiert auch über einige Spezifikationen des Smartphones. Es hat eine zwölf Megapixel Kamera, einen 4,7 Zoll Super-AMOLED Touchscreen, 16 GB internen Speicher, der auf bis zu 32 GB erweiterbar ist und wie erwartet läuft Android 4.0 auf dem Galaxy S III.
(c)DerStandard.at

http://www.amazon.de/Samsung-Smartphone-Super-AMOLED-Touchscreen-Megapixel-Android/dp/B007VCRRNS/ref=sr_1_5?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1335156615&sr=1-5tag=c23comgammor-21
« Letzte Änderung: 23. April 2012, 06:51:34 von Mike »
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #42 am: 15. Mai 2012, 06:43:57 »
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #43 am: 31. Mai 2012, 15:24:59 »
Hi there!

Da könnt man Panasonic Fan werden:

Zitat
Panasonic will mit dem Eluga Power ein zweites Android-Smartphone auf den europäischen Markt bringen. Wieder setzt Panasonic auf ein wassergeschütztes Gehäuse, aber diesmal gibt es gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.

Das Eluga Power hat wie schon das Eluga ein Gehäuse, das nach dem IP57-Standard zertifiziert ist. Demnach ist das Mobiltelefon vor Staub geschützt und wasserdicht. Bis zu einer Wassertiefe von maximal 1 Meter funktioniert das Mobiltelefon unter Wasser auf jeden Fall 30 Minuten lang. Staubgeschützt ist es gegen bis zu 75 Mikrometer große Partikel für eine Dauer von bis zu 8 Stunden.

Das Eluga Power hat einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, jedoch wohl ohne Fotolicht. Auf der Gerätevorderseite ist eine Kamera für Videokonferenzen. Im Mobiltelefon befindet sich Qualcomms Dual-Core-Prozessor Snapdragon mit einer Taktrate von 1,5 GHz. Angaben zum RAM-Speicher machte der Hersteller nicht. Es gibt 8 GByte Flash-Speicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Cards, die maximal 32 GByte groß sein dürfen.

Das UMTS-Gerät beherrscht HSPA mit bis zu 14,4 MBit/s im Download, HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s im Upload sowie Quad-Band-GSM, GPRS und EDGE. Das Mobiltelefon deckt WLAN nach 802.11b/g/n ab und beherrscht Bluetooth 3.0. Es hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, einen GPS-Empfänger und einen NFC-Chip.

Das Smartphone kommt gleich mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich auf den Markt. Bei einem Gewicht von 133 Gramm misst das Panasonic-Smartphone 136 x 70 x 9,6 mm. Das Eluga hat einen nicht auswechselbaren 1.800-mAh-Akku. Angaben zur Akkulaufzeit wollte der Hersteller nicht verraten. In 30 Minuten soll der Akku halb geladen sein, wenn er vorher nur noch einen Ladestatus von 10 Prozent hatte. In knapp einer Stunde ist der Akku dann zu 80 Prozent geladen.

Panasonic wollte keinerlei Angaben dazu machen, wann das Eluga Power in Europa zu haben sein wird. Auch zum Verkaufspreis äußerte sich Panasonic nicht.

Mit dem erneuten Markteintritt in Europa will Panasonic vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 insgesamt 1,5 Millionen Smartphones auf dem europäischen Kontinent verkaufen.

Seit November 2010 ist bekannt, dass Panasonic im Frühjahr 2012 wieder Smartphones in Europa anbieten will. Dieses Ziel wurde dann im November 2011 bekräftigt. Bis 2006 hatte Panasonic Symbian-Smartphones vermarktet, sich dann aber aus diesem Markt zurückgezogen. Im Jahr 2011 gab es dann wieder Smartphones von Panasonic, die mit Android liefen und vor allem in Japan angeboten wurden.
(c)Golem.De

Zitat
Das Panasonic Eluga – das bis auf den etwas mickrigen Akku soweit einen sehr guten Eindruck macht – bekommt einen großen Bruder. Das Eluga Power bringt nicht nur mehr Zoll, auch mehr MHz hat das „Eluga 2“ zu bieten. Genauer gesagt verfügt das Eluga Power über ein 5“ HD-Display (720p) und einen1.5 GHz Snapdragon S4 Dual-Core-Prozessor.
Auch über den Akku kann man sich hier nicht beschweren, 1800 mAh ist schon eine andere Hausnummer, als die 1150 mAh beim kleineren Eluga. Weitere technische Daten sind 8 Megapixel-Kamera, NFC, 8 GB interner Speicher und Android 4.0. Wie auch das Eluga ist das Eluga Power Wasser- und Staub-resistent, natürlich nur bis zu einem gewissen Grad (IP57).

Was das Eluga Power kosten wird und wann es auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Das Elugasoll schon im April in Europa zu haben sein.
(c)AndroidPit.de



Sowie hier noch ein Video:

http://www.theverge.com/2012/2/27/2827512/pansonic-eluga-5-inch-prototype-eluga-photos-videos
 
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #44 am: 28. August 2012, 21:52:50 »
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #45 am: 05. September 2012, 14:25:18 »
Hi there!


DAS ist mal genial!

Zitat
China: Hersteller patentiert iPhone 5-Design
Der chinesische Smartphone-Hersteller Goophone hat das Design des kommenden iPhones patentiert und droht Apple mit einem Einfuhrverbot. Goophone ist bereits seit langem für seine Nachbauten bekannt und bewirbt einige Modelle sogar mit offiziellen Pressefotos der Hersteller.

Apple könnten die zahlreichen Leaks vor der offiziellen Ankündigung des iPhone 5 teuer zu stehen kommen. Denn Wired berichtet, dass der chinesische Smartphone-Hersteller Goophone eine Klage gegen den IT-Konzern aus Cupertino plant, sollte das neue iPhone 5 dem Goophone I5 zu sehr ähneln. Für dieses hat Goophone bereits entsprechende Patente angemeldet. Das Kuriose daran: Goophone macht keinen Hehl daraus, dass es sein Smartphone nach den geleakten Bauteilen des iPhone 5 designt und gebaut hat.
Einfuhrverbot in China droht
Auch wenn Goophone aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Patenten keinerlei Chance in den westlichen Märkten hätte, so könnte es dennoch für einen Verkaufsstopp in China sorgen. Das würde Apple hart treffen, denn China ist mit knapp einer Milliarde Handybesitzern der größte Mobilfunkmarkt der Welt.
Nahezu alle Details des neuen iPhones wurden kopiert, selbst der kleinere Dock-Anschluss sowie der 4 Zoll-Bildschirm finden sich im Nachbau. Das hat bei Goophone bereits "Tradition", denn der Hersteller bietet auch Nachbauten des Samsung Galaxy S III, des HTC One S sowie des iPhone 4 an und bewirbt sogar einige Modell mit offiziellen Pressefotos der Hersteller.

Android-Smartphone mit iOS-Theme

 
Pikanterweise ist das Goophone I5 ein Android-Smartphone. Im Inneren befindet sich ein Nvidia Tegra 3 Quadcore-Prozessor, der mit 1,4 Ghz getaktet ist, sowie 1GB RAM und eine 8 Megapixel-Kamera. Das Android 4.0-Betriebssystem wurde mit einer Oberfäche versehen, die dem aktuellen Apple-Betriebssystem iOS 6 ähneln soll. Selbst der 4 Zoll-Bildschirm bietet eine mit 1280 mal 720 Bildpunkten eine Pixeldichte, die das Retina-Display des iPhone 4S überbietet.
(c)Kurier.at

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #46 am: 13. September 2012, 10:25:30 »
Mittlerweile ist es mir ja egal was die beiden machen, aber mit dieser News zeigt Apple wahrlich wie lächerlich sie sind:

Zitat
Jahrelanger Rechtsstreit droht
Apple beansprucht Markennamen „A.pl“ für sich

Die Top-Level-Domainendung für Polen lautet „.pl“. Der erste Buchstabe im polnischen Alphabet, wie in den meisten anderen auch, ist „A“. Setzt man beides zusammen, wird Apples neuestes Ziel eines Rechtsstreits sichtbar: „A.pl“.

Laut der Internetseite Telepolis hat sich Apple an das polnische Patentamt (Urząd Patentowy Rzeczypospolitej Polskiej) wegen der Aufhebung des Markennamens „A.pl“ gewandt, welcher dem Unternehmen Internet S.A. gehört. Zudem fordert der Computerhersteller aus Cupertino, dass ihm das besagte Markenrecht zugesprochen werden soll. Aufgrund dieses Vorganges hat es laut dem Bericht am 29. August bereits eine Anhörung zu diesem Fall gegeben, welche jedoch vertagt und auf einen späteren, zur Zeit noch unbekannten, Termin verschoben wurde.

Als Argument für eine Entscheidung zu den eigenen Gunsten gab Apple an, dass der eingetragene Markenname dem eigenen Unternehmen schaden könnte und zudem eine große Verwechslungsgefahr besteht. Die Gegenseite argumentiert hingegen, „A.pl“ sei ein Online-Shop für Delikatessen mit Lieferservice, die beiden Parteien wären somit in unterschiedlichen Branchen tätig sind.

Unseren Recherchen nach könnte es dem Unternehmen aus Kalifornien jedoch um mehr als nur um den einen Domainnamen gehen. Denn auch die Internetadresse „fresh24.pl“ gehört dem gleichen Markenrechtsinhaber wie „A.pl“ an, wobei erstere im Vergleich zu Apples Logo einen recht ähnlichen Apfel im Firmenzeichen der Internetseite trägt.



Logo von fresh24.pl (Bild: Fresh24)

Sollten sich beide Unternehmen in den nächsten Anhörungen des polnischen Patentamts nicht einigen können, würde ein Rechtsstreit von zwei beziehungsweise drei Jahren drohen.
« Letzte Änderung: 13. September 2012, 10:26:23 von ph0enX »

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #47 am: 20. September 2012, 22:17:21 »
Hi there!

Hier sieht man, auch Apple kopiert nur, ich hoffe mal sie werden auf Milliarden dafür verklagt, eine runde Uhr kopiert zu haben:

Zitat
Apple kopiert die berühmte SBB-Uhr
Erstmals verfügen über 80 Millionen iPads standardmässig über einen Wecker. Die Uhr gleicht der klassischen Bahnhofsuhr der SBB bis ins Detail. Die Bahn ist verärgert.

Apple (AAPL 698.27 -0.55%) hat das Mobile-Betriebssystem iOS 6 veröffentlicht. Mit dem neuen System erhalten rund 80 Millionen iPads zum ersten Mal standardmässig einen Wecker. Nicht alle dürften sich über diese Neuerung freuen: Der Apple-Zeitmesser sieht haargenau wie die berühmte Bahnhofsuhr der SBB aus. Nun verlangen die SBB als Inhaberin der Rechte eine finanzielle Abgeltung.

«Zwar haben wir Freude, dass die Schweizer Bahnhofsuhr bei Apple zum Einsatz kommt. Das ist ein Beweis mehr dafür, dass sie ein echtes Designerstück ist», sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig zu einem Bericht von «Blick am Abend». Dabei handle es sich aber um eine unautorisierte Nutzung von Apple.

Icon für die iPads

Die SBB seien die alleinige Besitzerin der Marken- und Urheberrechte der Bahnhofsuhr, sagte Ginsig. Das Bahnunternehmen werde nun Kontakt zu Apple suchen. Angestrebt werde eine rechtliche und finanzielle Lösung. Es gehe nicht, dass man dieses Design einfach kopiere.

Das neue mobile Betriebssystem iOS6 des Computerherstellers ist in der Nacht vorgestellt worden. Apple verwendete das Design der Bahnhofsuhr als Icon für die iPads. Diese erhalten mit neuen Betriebssystem erstmals eine integrierte Uhr, die auch als Wecker gebraucht werden kann.

Bei Apple Schweiz hiess es auf Anfrage, dass keine Auskünfte erteilt werden könnten. Zuständig sei die Firmenzentrale in den USA.

Das Konzept der Bahnhofsuhr wurde 1944 von Hans Hilfiker entworfen. Die Urheber- und Markenrechte, so Christian Ginsig, gehörten den SBB. Produziert werden die Uhren von der Firma Mobatime. Dort staunt man darüber, dass Apple den Designklassiker so direkt kopiert hat. Laut Rolf Loosli, der seit zwanzig Jahren für die Firma tätig ist, kommt es aber eher selten vor, dass man die Bahnhofsuhr kopiert. Immerhin sei das Design so beliebt, dass die Uhr sich mit dem Einverständnis der SBB auch weitherum verkaufe, so Loosli gegenüber baz.ch/Newsnet.
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #48 am: 27. September 2012, 22:44:50 »
Hi there!

Gebt Euch das mal:

!

Passend dazu der aktuelle Witz:

Apple verklagt jetzt die Ludolfs.
Begründung: Apple verkauft schon länger Schrott!
« Letzte Änderung: 27. September 2012, 22:59:39 von Mike »
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #49 am: 29. September 2012, 15:24:27 »
bin ja gespannt, wann iKea verklagt wird  ::)

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #50 am: 05. Dezember 2012, 06:51:06 »
Hi there!

Ein iStuff User rechnet mit Apple ab, genial zum Lesen:

Zitat
Sony und Nokia kennen den Abstieg von der Weltmacht in die Bedeutungslosigkeit. Wann ist das Apple-Reich dran? Das kann nicht mehr lange dauern - Indizien für den nahenden Niedergang mehren sich.

Von: iTunes Store Support do_not_reply@apple.com

Betreff: Informationen zu Ihren Abonnements

Sehr geehrte iTunes Kundin, sehr geehrter iTunes Kunde,

unseren Aufzeichnungen zufolge haben Sie 1 Abonnement(s) abgeschlossen. Apple iTunes freut sich, Sie als Kunden zu begrüßen.

Der Preis für Ihr/Ihre Abonnement(s) kann sich bei der automatischen Verlängerung aufgrund schwankender Wechselkurse verteuern. Sie können von Ihrem Gerät aus den Preis Ihrer Abonnements überprüfen und Ihren Account verwalten. Gehen Sie dazu im App Store auf "Account" und wählen Sie "Abos verwalten" aus.

Wenn Sie Hilfe benötigen, finden Sie detaillierte Anweisungen unter http.//support.apple.com/kb/HT4098?viewlocale=de_DE.

Mit freundlichen Grüßen Samir A.

Heißa, eine E-Mail von Apple. Gott spricht zu mir. Leider habe ich gar kein/e Abonnement/s abgeschlossen. Der nigerianische Buddy-Sound ist auch eher befremdlich. Was tue ich nun, um ein Abo loszuwerden, das ich nicht bestellt habe? Ich gehe im App Store auf "Account". Aber "Abos verwalten" gibt es nicht. Habe ich nun ein Abo, wie die E-Mail sagt oder keins, wie der Account meint? Und vor allem: Welches Abo? Wofür? Muss ich meiner Frau was erklären? Wie sag ich's den Kindern? Und was kostet das? "Automatische Verlängerung... schwankende Wechselkurse... verteuern" - ziemlich viele Reizworte für einen Satz.

Herzlich willkommen in Apples Welt des Wahnsinns. Vor einem Jahr hatte ein unschuldiger kleiner Beitrag über die Kluft zwischen Apples Produktversprechen und der tristen User-Realität an dieser Stelle für ziemlichen Wirbel gesorgt. Tausende empörter Apple-Jünger beschuldigen mich der Gotteslästerung, die meisten faktenfrei, aber Mullah-mäßig empört.
Seither habe ich tatsächlich mein iPhone abgeschafft und versuche tapfer, von Apple loszukommen; mein digitales Detox-Programm.

Always on is always stress

Gerade zur Weihnachtszeit empfinde ich es als staatsbürgerliche Pflicht, dem Deutschland der überschuldeten Haushalte ein Update meiner Leidensgeschichte zu liefern. Viele Menschen haben ja keine Zeit für originelle Präsente, weshalb sie was Teures von Apple zu verschenken gedenken. Noch ist Zeit, das Geld einem guten Zweck zu spenden.

"Können Sie den iMac empfehlen?", fragte mich neulich eine Dame, als ich im Café meine Mails checkte. Ohne Smartphone komme ich sehr viel seltener an Elektropost, Kontobewegungen, Sportergebnisse und Verkaufszahlen bei Amazon. Und das ist gut so. Always on is always stress.
Während ich noch überlegte, ob ich wenigstens den iMac empfehlen kann, obwohl ich nie einen anderen Rechner besessen habe, bellte der Mann vom Nebentisch: "Überlegen Sie sich, was Sie tun, gute Frau." Er wischte auf seinem iPad herum. "Alle Kontaktdaten vierfach, totaler Adressensalat, Hardware verschiedener Generationen", stöhnte er. Kenn ich. Sobald man die Geräte synchronisiert, frisst sich der Misch-Virus durch alle Verzeichnisse.

Tausende stiller Helden sitzen überall in der Welt verzweifelt in ihren Büros, um Apple-Adressen zu putzen. Darf nur keiner drüber reden. Apple ist teuer und gut designt und Steve Jobs ein Heiliger. Außerdem jede Menge erregungsbereite Mullahs da draußen. Also ertragen Millionen Menschen still ihre kognitive Dissonanz. Oder kaufen neue Geräte, die dann vielleicht wieder salatfrei kommunizieren.

Totalitäres System iTunes

Jaja, ich weiß: Ich bin zu doof. Ist doch alles ganz einfach. Nur auf die Links zu den Hilfe-Seiten gehen, da wird alles geklärt. "Synchronisieren" heißt der Befehl dann immer. Und schon haben wir mehr Salat. Viel Freude also mit technisch nicht besonders spektakulären Geräten wie dem iPad mini unter jeden zweiten Tannenbaum, vor allem dann, wenn man ein funktionierendes System dafür aufgegeben hat.

Wir wollen hier ja nicht moralisch werden, das heben wir uns für die politischen Gegner auf. Dennoch lautet eine viel zu selten gestellte Frage: Warum akzeptieren wir ein totalitäres System wie iTunes, obwohl wir so viel Wert auf Freiheit und Individualität legen?

Warum regen wir uns über fragwürdige Beschäftigungsverhältnisse von thüringischen Friseurinnen auf, übersehen aber die Lagerarbeit bei Foxconn?

Warum bilden wir uns verbissen ein, Apple habe etwas mit kalifornischer Freiheit zu tun, obgleich das System auf Abhängigkeit und Drangsalierung angelegt ist?

Warum regen wir uns über ein paar Cent Energiekosten auf, löhnen aber bereitwillig Mondpreise für den Elektroschrott von morgen?

Und wie kann man sich über Beschiss eines x-beliebigen Strukturvertriebs für Immobilienfonds empören, wenn man einmal Apples Stecker-Tricksereien kapiert hat?

"Manchmal will ich etwas Service"

Schnauze, Idiot, du hast nichts kapiert, brüllte mich vergangenes Jahr der Bund der Apple-Brüder an. Ich gestehe: Ich will auch gar nichts kapieren. Ich will nur einfach nicht Abos bekommen, die ich nicht bestellt habe. Ich will eine ordentliche Adressverwaltung, ich will nicht zuverlässige Systeme abgedreht bekommen, nur weil Apple jetzt auf Cloud macht. Und ja: Manchmal will ich etwas Service.

Früher suchte man ein Fachgeschäft auf, wenn mit dem neuen Elektrogerät was nicht klappte. Ein Fachmann löste das Problem, bisweilen kam er nach Feierabend sogar persönlich vorbei - Stammkunden-Service halt.

Heute muss der arme Samir den ganzen Tag mit Menschen wie mir mailen, die Abos nicht bestellt haben, dafür aber die erste Staffel von "Breaking Bad" nicht mehr finden, die aber längst bezahlt wurde.

E-Mail-Chronik: erst höflich, dann gereizt, dann stocksauer

Meine erste Mail an Apple (höflich): Ein Abo zu viel, eine Staffel zu wenig - was können wir tun? Wohlgemerkt, mein allererster Hilferuf an das Unternehmen überhaupt, nach Investitionen in Kleinwagen-Volumen.

Apples Antwort (Software oder Mensch, schwer zu sagen): Da kann man nichts machen. Es folgten sieben Links.

Meine zweite Mail (leicht ungehalten): Etwas entschiedener vorgetragene Klage, dass ohne eigenes Verschulden Unordnung im System sei.

Antwort (verständnisvolle Textbausteine aus dem Starbucks-Baukasten): "Da kann man immer noch nichts machen." Es folgten weitere Links.

Meine dritte Mail (eskalierend): "Ich schenke Ihnen die Staffel, wenn Sie mir das Abo vom Hals schaffen."

Antwort (Tonfall Marke Schwererziehbaren-Pädagogik): "Ohne Ihre Mithilfe können wir das Problem nicht lösen. Bitte folgen Sie diesen Links." Drumherum Wortdekor wie "gern" und "unterstützen" und "Verständnis" und "vielen Dank für Ihre Mühe".

Meine vierte Mail (stocksauer): "Bestätigen Sie mir einfach nur schriftlich, dass ich kein Abo habe. Und ab sofort werde ich woanders einkaufen." Es folgte das Zauberwort "Amazon".

Der therapeutisch geschulte Samir säuselte nun ein wenig, drohte zart, dass alle Einkäufe verschwänden, wenn ich mich von iTunes abmeldete, wünschte mir einen schönen Tag und stellte unerwartet eine Ausnahmeregelung für den erneuten Download von "Breaking Bad" in Aussicht, das inzwischen umsonst im Fernsehen lief.

Das Alles-einfach-Versprechen geglaubt

Haben wir wirklich mal geglaubt, in Digitalien sei alles voller Super-Service? Rechnet man die vermailte Zeit, dann wäre ich derweil mit dem Holland-Rad von Schöneberg nach Potsdam und zurück gefahren, was ähnlich sinnlos ist, aber für deutlich bessere Laune sorgt. Andererseits wird Klarheit geschaffen. Nach dem iPhone werde ich mich jetzt von iTunes verabschieden. Gut, es wird eine Weile dauern, bis die iPods und Rechner unserer Familie ersetzt sind. Das iPad liegt meistens rum. Auf dem Kindle liest sich's eh besser. Vielleicht klappt es dann 2013 endlich mit der gemeinsamen Musikbibliothek, die uns einst versprochen wurde. Derweil tragen wir Rechner durch die Gegend, will sich die Familie Musik vorspielen.

Klar, ich bin zu dämlich. Ich kapier's nicht, ich date nicht up, ich synchronisiere zu selten, ich verbringe nicht jeden Abend mit der Lektüre der von Samir empfohlenen Erste-Hilfe-Links. Ich habe eben an das Alles-einfach-Versprechen geglaubt. Früher war Apple wie das Wirtschaftswunderland Deutschland. Alles ging nach vorn, nach oben, kleinere Krisen wurden von großen Verbesserungen locker ausgeglichen. Alles schien verständlich und intuitiv.

Und jetzt? Was war der letzte wirklich große Sprung, mit dem Apple mein, unser Leben schöner machte? Siri? Mac-Maps? Die iCloud? Am schlimmsten bleibt wohl die Musikabteilung. Ich kapiere bis heute nicht, unter welchen Bedingungen ich welche Stücke auf welchen Geräten abspielen oder gar teilen darf.

Es geht nicht um ein paar Mal 99 Cent, sondern um den Geist, der hinter iTunes steckt, die Phantasie von totaler Kontrolle. Wer das Gebaren nordkoreanischer Kims reichlich spooky findet, kann mit Apple nicht glücklich werden. Kann man eigentlich irgendwo wetten, welches Regime eher die Grätsche macht?

Wie Bernd Graff in der "Süddeutschen Zeitung" schrieb, hat Apple neulich erst zwei E-Books des Journalisten Peter Øvig Knudsen aus dem Shop geworfen. In "Hippie 1" und "Hippie 2" geht es um die dänische Jugendkultur, wo tatsächlich ein wenig Nacktes zu sehen ist, weniger pornografisch als vielmehr historisch.

Wahrscheinlich Blasphemie

Knudsen hat nach dem ersten Rauswurf Äpfel vor die anstößigen Stellen montiert, was ihm einen zweiten Bann einbrachte, wahrscheinlich wegen Blasphemie. Eine Stellungnahme von Apple bekam Knudsen natürlich nicht.

Wir kämpfen für ein paar mittelmäßige Mohammed-Karikaturen, wir bangen um die Pressefreiheit, wenn ein CSU-Mensch beim Fernsehen anruft - aber wenn Apple die Pfeiler der Demokratie sprengt, regt sich niemand auf. Klar, wer gutes Design bietet, kann nicht böse sein. Nach dieser Logik bräuchte Opus Dei einfach nur ein neues Logo und frische Kutten und würde fortan von den Fanboys dieser Welt toll gefunden. Entschiede Apple über den Lauf der Welt, lebten wir bald im gruseligen Coby County von Leif Randt zwischen toll designter Langeweile und umfassender Konsumkontrolle.

Der Post-Jobs-Spirit ähnelt dem der Luxusboutiquen auf Flughäfen. Da draußen sind jede Menge Trottel, die einen Haufen Geld auszugeben bereit sind, nur um ein Label spazieren zu tragen. Gucci-Ed-Hardy-iPhone-Angeberware, mit dem Preisschild als einzigem USP.

Kann man gegen die Gier von Investment-Bankern sein, gegen die Tücken des Turbo-Kapitalismus, gegen Daten-Schnüffelei an sich und gleichzeitig auf Apple vertrauen? Nein, kann man nicht.

Das Ende kann schnell kommen, wenn der Trend kippt

Die entscheidende Frage lautet: Wen lassen wir aus welchen Gründen in unseren hart erkämpften kulturellen Errungenschaften herumfuhrwerken? Oder, etwas melodramatischer: Haben Luther, Kant und die vielen Namenlosen auf dem Scheiterhaufen gewollt, dass wir unsere Freiheit einem Unternehmen für Elektrospielzeug schenken?

Facebook und Google und Amazon tun nicht wirklich viel, um sich sympathisch zu machen. Aber die drei akzeptieren immerhin, dass es auf diesem Planeten noch anderes Leben gibt. Andere Browser als Safari. Andere Präsentationsprogramme als Pages. Seit dem geheimen Tracking-Programm im iPhone ist die Unschuld dahin. Vertrauen und Verlässlichkeit gleich mit. Sony, Nokia, Second Life - geht schnell, wenn der Trend erst mal gekippt ist.

Was 2011 noch ein unbestimmtes Grummeln war, verfestigt sich zum Wendepunkt. Die Marke ist nicht mehr cool. Der Kern, das Einfache, ist geschmolzen. Den Verlust von einem der beiden Vorteile hätte man verschmerzt, beide auf einmal sind zu viel.
Dieses Weihnachtsgeschäft brummt bestimmt noch, aber die ersten treuen Fans tragen Rechner und Smartphones zu karitativen Einrichtungen so wie früher die Kisten von Schneider und Nixdorf. Samsung, Dropbox, Chrome oder Instapaper funktionieren zuverlässiger. Das kommt davon, wenn man viel Geld in Werbung steckt, aber wenig Schmalz in smartere Software. Neue Stecker machen keine Stammkunden.

Joachim Gauck habe bislang keine große Rede gehalten, wirft ihm die institutionalisierte Ungeduld vor. Hat er doch, und sie dauerte nur zwei Sätze: "Man kann morgens um fünf Uhr für das neueste Gerät anstehen. Man kann aber auch einen ganzen Tag lang vor dem Laden gegen unmenschliche Arbeitsverhältnisse protestieren." Große, wahre Worte. Und eines von vielen Indizien, dass die Apple-Show nicht ewig dauert.
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Ich zitierte nur ... und jetzt warte ich auf den Aufschrei der Mulllahs und das ich dafür gesteinigt werde solch einen Blasphemischen Text zu zitieren ....
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Offline TheDarkOne

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #51 am: 05. Dezember 2012, 09:41:03 »
Köstlich ... selten einen so gut geschriebenen Artikel gelesen - aber das ist Spiegel halt ...
aber wo der Mann (oder Frau ?) recht hat, hat er recht - auch das beste Unternehmen kann nicht machen was es will, der Markt entscheidet über Leben und Tod

Was aber nicht automatisch heißt das ich mein Iphone sofort wegwerfe und laut kreischend in die Androiden-Fraktion wechsle, ich finde IOS noch immer (für mich) angenehmer.
Aber Geschmäcker und Ohrfeigen sind bekanntlich verschieden
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #52 am: 05. Dezember 2012, 16:02:39 »
Keiner redet hier von Androiden-Fraktion ;)
 
Es gibt auch andere OS! Win8 oder WebOS (auf wenigen Tablets) oder sogar Bada, oder noch Synbian, oder RIM :)


Aber der Text ist einfach echt genial und in übersptztem Maße sowas von wahr!

Offline TheDarkOne

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #53 am: 05. Dezember 2012, 22:14:14 »

Es gibt auch andere OS! ...

na klar, aber die fallen allgemein unter Rundungsfehler und machen gemeinsam ws. nur knapp einen Prozentpunkt aus ...
nicht relevant - außer vl. Windows 8 (nicht RT), das könnte interessant werden

Zitat
Keiner redet hier von Androiden-Fraktion

Doch ... ICH ... und ich gehöre der IOS Fraktion an - und ich bleibe auch dabei (IPhone 5 ist schon bestellt)
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Offline ph0enX

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #54 am: 06. Dezember 2012, 20:36:08 »
Hast du nicht ein $er? Das 5er ist ja eigentlich um nix besser....


Und Win8 Phone auf das warte ich schon... Aber am meisten auf das Lumia 920... Ich kanns kaum erwarten...

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #55 am: 06. Dezember 2012, 21:27:05 »
ich hab ein 4er - das 5er ist schon um einiges besser (Display, CPU, Speicher), aber ich warte noch mit er Neuanschaffung - 460 € aus dem Ärmel schütteln ist noch ein wenig schmerzhaft
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #56 am: 07. Dezember 2012, 09:11:02 »
Und was bringt mir das bei einem Handy wenn nun meine CPU um 0,2GHz schneller ist???

Und Speicher kann ich auch jederzeit mit SD nachrüs.... Oh! Ich "vergas'" :D

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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #57 am: 07. Dezember 2012, 09:40:22 »
das sind ein paar Fragen die mich auch noch vom Kauf abhalten ... (abgesehen vom dualcore CPU und dem größeren Display)
aber in Wirklichkeit bleibt mir früher oder später gar nichts anderes übrig als zu kaufen, Android will ich nicht und für Win8 sind die Geräte einfach nur Schrott (im Moment)
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #58 am: 07. Dezember 2012, 11:06:36 »
Hi there!

Das neue Apple Teil kann nichts mehr als dein jetziges .... außer das es mit allem vorhandenen Zubehör inkompatibel ist und keine analogen Audiosignale am Stecker mehr mitliefert. Warum bleibt dir also ein Wechsel nicht über und behaltst dein Teil?
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Re: Apple vs. Samsung
« Antwort #59 am: 07. Dezember 2012, 11:58:46 »
In Österreich habe ich es noch nicht gesehen aber das Nokia ist doch nicht schlecht?

Und laut Computerbase Test soll auch das HTC 8x nicht schlecht sein...